Helmut Kühn
aus Leipzig hatte dem künftigen Kameramuseum schon
vor Jahren ein Konvolut von Prospekten, Broschüren
und Bedienungsanleitungen von Fotogeräten aus der
früheren DDR kostenlos überlassen, die dank der
Neuzugänge von teils hochwertigen Fotogeräte aus
den neuen Ländern (zum Beispiel Sammlungen
Jäckel
und
Mikrolux)
eine große Bedeutung bekamen, halfen die
Schriftstücke doch, viele neue Geräte zu
identifizieren und einzuordnen.
2009 hat sich die Familie Kühn sich auch
vom Rest der Sammlung getrennt und dem
künftigen Museum Kartons mit wahren Schätzen zur Aufbewahrung gebracht: zum Beispiel den
oben gezeigten
Belplascus-V-Stereoprojektor,
die Kamera Meopta Stereo-Mikroma (Bild unten) aus der früheren Tschechoslowakei, diverse
Stereo-Betrachtungsgeräte und viel Zubehör mehr.

Im Wesentlichen
stammen die neuen Exponate noch von Helmut Kühns
Vater Hans Kühn aus Leipzig (1924-2003), der
selbst mit der
Stereo-Mikroma (Bild)
Stereoaufnahmen gefertigt hatte und überhaupt ein
begeisterter und engagierter Amateurfotograf war.
Hans Kühn, von Beruf Tischlermeister und
Ingenieur, besaß eine eigene Dunkelkammer und war
sehr geschickt darin, serienmäßige Geräte für
seine speziellen Anforderungen umzubauen und zu
verbessern.
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