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Deutsches Kameramuseum


Herzlich willkommen auf unserer offiziellen Homepage!

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an der Ausfahrt Plech der Autobahn A 9 Nürnberg-Berlin.


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Das Deutsche  Kameramuseum in Plech ist mehr als die Sammlung alter Fotoapparate. Kurse, Workshops und Fotoausstellungen (Bild) ergänzen as Angebot.


Was Sie schon immer über das Fotomuseum in Plech wissen wollten


Der Lageplan unten beschreibt recht schön die einzelnen Abteilungen. Die Ausstellung ist als Rundgang konzipiert: Man beginnt im Kamerasaal (1) auf der linken Seite mit den Vitrinen 1 und 2, die die ältesten Kameras (19. und Anfang 20. Jahrhundert) beherbergen. Auch die weiteren fünf Vitrinen auf der linken Seite (vom Eingang aus gesehen) gehören zur "Zeitschiene". Die achte, die letzte auf der linken Seite, ist ganz der Stereofotografie gewidmet.

 

Die vier Vitrinen am Ende des Kamerasaals (rechts neben der Tür zum Ausstellungsraum 2) beherbergen unsere jeweils aktuellen Sonderausstellungen. Insgesamt ist dieser Raum also inzwischen mit 18 Vitrinen bestückt.

 

Nach Besichtigung der Abteilung 2 (Repro, Labor, Großgeräte) und des Saals 3 (Fotoladen aus Ostfriesland), geht es an den sechs Vitrinen an der Südseite des Kamerasaals (zwischen den beiden Türen) entlang in den Raum 4 (Kino und Projektion). Im Eingangsbereich ist ein Museumsshop eingerichtet, in dem man nach dem Museumsbesuch auch preiswert überzählige Teile zugunsten des Museums erwerben kann.


In diesem interaktiven Lageplan können Sie die Sie interessierende Abteilung für weitere

Informationen direkt anklicken: Eingang/Kasse/Shop, Kamerasaal, Kino & Projektion usw.



Zur Erklärung: Saal 1 = Kamerasaal mit insgesamt 18 großen Schauvitrinen. Saal 2 = Abteilung Reprofotografie, Labor, Großgeräte, Bildersammlung, Stereo-Schaukasten Heidoplast. Saal 3 = Original-Fotoladen aus Ostfriesland. Saal 4 = Ausstellungsraum für die Bereiche Film und Projektion. Im Treppenhaus (links im Plan) befinden sich der Museumsshop und die Kasse. Die Abteilungen im einzelnen:


 1: Kamera-Saal


Eigentlich ein 20 Meter langer und drei Meter breiter Gang vom Treppenhaus zu zwei früheren großen Klassenzimmern und einem kleineren Computerraum. In diesem hellen Gang zeigt eine Zeitschiene die rasante Entwicklung der Kameratechnik seit Erfindung der Fotografie auf und macht die Besucher mit Exponaten in sieben Glasvitrinen chronologisch mit typischen Beispielen der jeweiligen Zeit vertraut. Die achte Vitrinen enthält herausragende Beispiele für Geräte zum Thema Stereofotografie und 3D vom guten alten Rollei-Heidoscop über die Nimslo 3D bis hin zum Bastelbogen für des Selbstbau eines Stereofotoapparats aus Karton.



Die beleuchtbaren Vitrinen mit den stattlichen Ausmaßen von jeweils 100 x 50 x 180 Zentimeter lassen - übersichtlich nach Jahrzehnten aufgeteilt, die Meilensteine der deutschen und internationalen Kameraindustrie wieder aufleben.

 

Von der deutschen Agfa-Box bis zur schwedischen Hasselblad, von der legendären Leica bis zur billigen Pocket-Werbe-Kamera, von einer der ersten Spiegelreflexkameras Marke Voigtländer in der Größe zweier Schuhkartons bis zur berühmten James-Bond-Spionagekamera Minox sind viele bekannte und unbekannte Fotoprodukte im Original zu bestaunen.

 

Sechs Vitrinen widmen sich Schwerpunktthemen des Kamerabaus: Fotogeräten aus der früheren DDR und von einigen weltbekannten erfolgreichen Firmen wie Rollei, Revue (Foto-Quelle), Canon und Kodak sowie den Erzeugnissen der Nürnberger Firma Carl Braun.

 

Insgesamt sind im Museum über 1.000 Fotoapparate zu bewundern - davon alleine 900 im sogenannten Kamerasaal. Vier weitere Aluvitrinen sind jeweils Sonderausstellungen zu bestimmten Themen vorbehalten.

 

So ist einmal eine erste Übersicht über die Pocket-Sammlung des Museums vorgesehen, die alleine mehr als 2.000 Exemplare von allen möglichen Herstellern umfasst und sicher ihresgleichen in der Museumslandschaft suchen dürfte.

 

Ganz am Ende des Kamerasaals steht ein Schreibtisch aus den 70er Jahren, um den herum - möglichst originalgetreu - ein Arbeitsplatz eines Kameramechanikers entsteht, wie er - Bild rechts - bei einem Fotografen in Pforzheim von 1981 bis 2007 in Betrieb war. Mehr darüber hier. Im Kamerasaal befindet sich auch - Bild links - die Pocket-Säule mit über 150 Pocket-Kameras.


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Weiter geht es bei unserem virtuellen Rundgang durchs Kameramuseum in die Abteilung...


 2: Großgeräte, Reprotechnik und Labor



Hier dominiert die Falz & Werner, eine 4,40 Meter lange Reprokamera aus Holz (Baujahr 1928), den sieben mal zehn Meter großen  Saal, der auch weitere Großbild- und Studiokameras, Laborgeräte und diverse außergewöhnliche Geräte präsentiert wie die Linhof Kardan-Color mit dem Negativformat 18 x 24 cm.

 

Darunter ein Exponat, das schon zu den erklärten absoluten Lieblingsstücken fast aller Besucher zählt: ein Planox-Heidoplast-Stereobildbetrachter von Franke & Heidecke (Rollei), der beweist, dass 3-D-Fotos keine Erfindung der heutigen Zeit sind, sondern schon in den Zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in den gutbürgerlichen Wohnzimmern für Begeisterung sorgten. 

 

Auf sehr großes Interesse stoßen bei den Besuchern die Beispiele für Vergrößerungsgeräte aller möglichen Formate und andere Laborgeräte. Viele Besucher des Museums hatten oder haben zuhause selbst eine Laborausrüstung, andere hätten sie gerne gehabt, konnten diesen Teil ihrer fotografischen Träume aber - meist aus Platzmangel - nicht verwirklichen. Im Deutschen Kameramuseum finden Sie jetzt - Bild unten - viele dieser Geräte wieder.



 3: Fotoladen anno 1956  



Möbel und sonstiges Interieur eines ehemaligen Fotofachgeschäfts aus Rhauderfehn in Ostfriesland wurden vor einigen Jahren nach dem Tode des letzten Inhabers nach Plech verfrachtet und mit Originaldekorationen wieder neu aufgebaut. Und zwar einschließlich vieler der damals üblicherweise angebotenen Fotoartikel, der früheren Filmbestelltüten, Firmenstempel, Einkaufstüten aus Plastik, des Geschenkeinwickelpapiers und der Original-Leuchtreklamen. Man fühlt sich beim Betreten des Raumes sofort wieder wie "beim Photographen" und nicht wie an der unpersönlichen technisierten Fototheke im heimischen Drogeriemarkt, wo man seine Digitalbilder selbst in den Printer übertragen muss.


 4: Abteilung Filmkameras, Foto- und Filmprojektion  


Hier werden über 200 Projektoren-Schätzchen aus fast 100 Jahren Fotogeschichte präsentiert. Großansicht mit 1200 Pixel Breite.


Ein ehemaliges Klassenzimmer mit rund 70 Quadratmetern Fläche wurde der Sammlung der Film- und Diaprojektoren, den sperrigen Epidiaskopen und den faszinierenden Filmkameras ab dem Jahr 1900 gewidmet. In einer sieben Meter langen Regalwand (links im Foto oben) werden rund 100 Film- und Diaprojektoren, Schneidegeräte und andere Apparate zu diesem Thema präsentiert, der Crass-Trickfilmtisch ist mechanisch und elektrisch vorführfertig aufgebaut. 2012 kamen weitere 100 Leitz- und Leica-Projektoren in einem weiteren Projektorenregal (hinten Mitte im Bild oben) hinzu.


Etwa 80 Filmkameras aller Formate - von 8-mm-Normalacht über Super 8 bis hin zu 16 mm - sind in einer großen Holzvitrine aus den 30er Jahren im neuen Kino- und Projektionssaal untergebracht. Mehrere hundert Kameras warten im Depot verpackt darauf, einmal das Licht der Ausstellung zu erblicken.


 5: Eingang, Kasse, Museumsshop  


Im neu gestalteten Eingangs- und Kassenbereich des Plecher Museums sind für Sammler von Photographica für kleines Geld viele Schnäppchen zu machen. Hier finden auch unsere regelmäßigen Foto- und Filmbörsen statt.


 Besondere Exponate oder Schwerpunkte der Sammlung


Kompletter Fotoladen mit Mobiliar aus den 50er Jahren


Hölzerne Riesen-Reprokamera Falz & Werner von 4,40 Metern Länge (Baujahr 1928)


Hochgeschwindigkeitsvideokamera Speedcam+ 500 mit bis zu 3.500 Bildern pro Sekunde


Hochgeschwindigkeitskamera Pentazet 35 mit bis zu 40.000 Bildern pro Sekunde


Umfangreiche Sammlung von Projektoren, darunter 100 Leitz-Geräte der Sammlung Schnelle


Crass-Trickfilmtisch für 35-mm- und 16-mm-Kinofilme


Herausragende Exponate zum Thema Stereofotografie/3 D


Fotolabor aus der Redaktion Pegnitz des Nordbayerischen Kuriers


Arbeitsplatz eines Kameramechanikers mit Tausenden von Ersatzteilen, mit den typischen

    Werkzeugen und mit teilweise zerlegten Kamera-Gehäusen und Optiken


Geräte-Sammlung und Archiv der Nürnberger Firmen Carl Braun (Kameras,

    Diaprojektoren) und Foto Quelle (Revue) mit über 75 Foto-Quelle-Katalogen


Über 16.000 Original-Bedienungsanleitungen, Tausende Fachbücher und Zeitschriften


Insgesamt mehr als 15.000 Exponate, darunter rund 5.000 Foto- und Filmkameras,

   Projektoren, Objektive - davon alleine über 2.000 Pocketkameras aus aller Welt


  Öffnungszeiten


Das Museum ist üblicherweise jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, im Dezember, Januar und Februar ist normalerweise geschlossen. Wir bemühen uns aber, dieses Angebot, wann immer es geht, zu erweitern. Die tagesaktuellen Öffnungszeiten finden Sie deshalb immer hier. Gruppentermine sind nach telefonischer Vereinbarung unter der Rufnummer 0 92 44/9 82 54 99 auch samstags oder wochentags möglich. 


  Telefonnummer/Anschrift:


Sie finden das Museum in 91287 Plech, Schulstraße 8, Grundschule. Zum Routenplaner.

 

Telefonnummer für Terminvereinbarungen und zum Thema Internetauftritt: 0 92 44/9 82 54 99.

Brief- und Paketadresse: Museumsbüro Kurt Tauber, Hauptstraße 24, 91287 Plech.


  Die Eintrittspreise:


Erwachsene:

3,50 Euro

Gruppen ab 10 Personen:     

2,50 Euro pro Person

Bei Gruppenführungen zuzüglich

20,00 Euro für den Führer (pro Gruppe)

Ermäßigt: Kinder ab 14 Jahre, Schüler,

Studenten, Schwerbehinderte (mit Ausweis):

2,00 Euro

Familien (Eltern und Kinder bis 18 Jahre):  

8,00 Euro

Mit VGN-Ticket gilt der Gruppenpreis, Kinder unter 14 Jahren sind frei


  Trägerschaft:


Der Förderverein Deutsches Kameramuseum in Plech e.V. betreibt das Museum, das in Räumen der Marktgemeinde Plech untergebracht ist (Teile der Grundschule). Eigentümerin der Exponate ist die gemeinnützige Stiftung Kameramuseum Kurt Tauber, die die Exponate dem Museum kostenlos zur Verfügung stellt.


  Plecher Foto- und Filmbörse mit Kamera-Flohmarkt:


Gegen eine Spende von ein paar Euro können Besucher im Deutschen Kameramuseum in Plech so manches Schnäppchen machen. Aber es gibt bei den regelmäßigen Foto- und Filmbörsen auch viele hochwertige Angebote...

Jeden ersten und dritten Sonntag im Monat wird zu den jeweils aktuellen Öffnungszeiten die Plecher Foto- und Filmbörse veranstaltet, bei der überzählige Geräte aus den Beständen oder Neuzugängen des Museums zum Nutzen des Museums für kleines Geld verkauft werden. Der Besuch der Fotobörse kostet über den normalen Eintrittspreis hinaus nichts. Bei einer so großen Sammlung finden sich immer wieder Apparate und Zubehörteile ein, die schon mehrfach in der Sammlung vorhanden sind und die bei solchen Terminen zu fairen Preisen an den Mann gebracht werden. Die Spender der Exponate sind über diese Verwendung informiert und ausdrücklich mit dieser Vorgehensweise einverstanden, denn nicht jedes Gerät kann Eingang in die Ausstellung finden. Mit dem Erlös werden die Aufwendungen des Museums finanziert - vom Kauf weiterer Vitrinen bis zum weiteren Dachausbau. 


Exponate, die ausdrücklich der Stiftung zugeeignet sind, bleiben selbstverständlich im Bestand und werden aus rechtlichen und grundsätzlichen Gründen nicht verkauft.


  Kamerabewertungen und Bestimmung von Fotogeräten


  So berichten die Medien über die Museumseröffnung


  Hier finden Sie uns bei Bing und bei Google Maps (Routenplaner) 


  So planen Sie Ihre Anreise mit Bussen und Bahnen (Fahrplanauskunft der DB)


  Weiterführende Links:

Vitrine mit Exponaten aus dem Deutschen Kameramuseum als Werbung bei McDonald's


Ein Filmbericht über das neue Kameramuseum bei You Tube


KSB-Azubis gestalten Kamera-Kunstwerk für den Plecher Kreisel


Alles über den neuen alten Laden aus Ostfriesland


Die Geschichte der Falz & Werner: Wie das Prunkstück ins Plecher Museum kam


3.500 Bilder pro Sekunde: Wunderwerk der Videotechnik


Mechanisch geht es noch schneller: Die Pentazet 35 mit 40.000 Bildern pro Sekunde


Alles über die "Stiftung Kameramuseum Kurt Tauber"  -  Ein kleiner Spendenratgeber


"Förderverein Deutsches Kameramuseum in Plech" als Museumsbetreiber


Wir sind Mitglied der Arbeitsgemeinschaft der Museen der Fränkischen Schweiz


 Blick zurück auf das Einweihungswochenende an Pfingsten 2012


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