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Zeittafel Fotografie



Das vermutlich weltweit erste dauerhaft erhaltene Foto, erstellt im Frühherbst 1826 von Joseph Nicéphore Nièpce: "Blick aus dem Fenster in Le Gras". Mehr über Nicéphore Nièpce.

 Das komplette Fotolexikon können Sie sich hier auch bequem als pdf-Datei herunterladen


-3500: (~) In Ägypten wird Glas erschmolzen.

 

-400: (~) 1. In Griechenland und China ist das Prinzip der Camera obscura bekannt. (~) 2. In Griechenland wird die Lichtbrechung zwischen Wasser und Luft beschrieben.

 

1300: (~) 1. Die ersten Brillen mit Augengläsern aus geschliffenem Beryll (Halbedelstein) tauchen auf. (~) 2. In Venedig werden Linsen aus Glas hergestellt.

 

1550: (~) Girolamo Cardano soll eine Sammellinse als Objektiv in eine Camera obscura eingesetzt haben.

 

1590: (~) In Holland entstehen Mikroskop und Teleskop aus Sammellinsen.

 

1725: Johann Heinrich Schulze entdeckt die Lichtempfindlichkeit der Silberhalogenide, als er der Frage nachgeht, warum Silber anläuft.

 

1758: John Dollond fertigt für Teleskope achromatisch korrigierte Objektive aus Flint- und Kronglas.

 

1761: Tiphaine de la Roche formuliert als erster die Idee, Johann Heinrich Schulzes Entdeckung in Verbindung mit einer Camera obscura zu nutzen, um Kamerabilder festzuhalten.

 

1777: Der schwedische Chemiker Carl Wilhelm Scheele beweist, dass das Dunkelfärben von Silberhalogeniden unter Lichteinfluss auf der Bildung von metallischem Silber beruht. Er empfiehlt Ammoniak als Fixiermittel, wird jedoch nicht beachtet.

 

1809: (~) Thomas Wedgwood gelingt es, mit der Camera obscura Aufnahmen auf Silbersalzpapier und Leder zu machen, die jedoch noch nicht fixiert werden konnten.

 

1814: (~) Joseph v. Fraunhofer konstruiert achromatisch korrigierte Objektive für Teleskope auf Grund von Berechnungen (davor nur durch Probieren).

 

1816: (~) Joseph Nicéphore Niepce beginnt Experimente zur Entwicklung eines fotografischen Verfahrens. Er nennt es erst Heliografie, dann Fotografie.

 

1826: (~) Joseph Nicéphore Niepce gelingen die ältesten erhaltenen Fotografien, als er den Blick aus dem Fenster seines Hauses auf eine präparierte Asphaltplatte belichtete. Die Kamera stammt vom Pariser Optiker Chevalier.

 

1829: Louis Jacques Mandé Daguerre schließt sich Joseph Nicéphore Niepce bei der Entwicklung eines fotografischen Verfahrens an.

 

1835: William Henry Fox Talbot beginnt Experimente zur Entwicklung eines fotografischen Verfahrens. Erfindung des Negativs.

 

1838: Sir John Herschel erfindet in Zusammenarbeit mit William Henry Fox Talbot das Fixierbad aus Natriumthiosulfat.

 

1839: 1. Louis Jacques Mandé Daguerre veröffentlicht das von ihm auf der Basis der Arbeiten von Joseph Nicéphore Niepce weiterentwickelte Verfahren unter dem Namen Daguerreotypie. 2. Alphonse Giroux fertigt Daguerreotypie-Kameras in Serie, das Objektiv dazu liefert der Pariser Optiker Chevalier. Preis: 400 Fr.

 

1841: 1. William Henry Fox Talbot meldet sein fotografisches Verfahren als Kalotypie zum Patent an. 2. Voigtländer fertigt 600 Daguerreotypie-Kameras mit einem von Josef Petzval berechneten vierlinsigen Objektiv, Preis: 120 Gulden.

 

1844: William Henry Fox Talbot veröffentlicht das erste mit Fotografien illustrierte Buch: "The Pencil of Nature" ("Der Zeichenstift der Natur").

 

1850: Louis-Désiré Blanquart-Evrard erfindet das mit Eiweiß beschichtete Albuminpapier (Fotopapier).

 

1851: Frederick Scott Archer erfindet die Kollodium-Nassplatte.

 

1860: (~) In Frankreich kommen Fotoalben in Mode.

 

1866: Steinheil bringt das Aplanat und Dallmeyer das Rapid Rectlinear auf den Markt, die ersten symmetrisch aufgebauten Objektive (Vierlinser).

 

1871: Richard Leach Maddox erfindet die Gelatine-Trockenplatte.

 

1873: 1. Richard Kennett verbessert die Gelatine-Trockenplatte entscheidend. 2. Hermann Wilhelm Vogel entdeckt die Sensibilisierung von orthochromatischem (für blau und grün empfindlichem) Aufnahmematerial.

 

1875: Die industrielle Herstellung von Gelatine-Trockenplatten beginnt.

 

1882: Ottomar Anschütz erfindet den Tuch-Schlitzverschluss.

 

1884: George Eastman beginnt die Fertigung von Rollfilm.

 

1886: Ernst Abbe konstruiert für ein Zeiss Mikroskop das erste apochromatisch korrigierte Linsensystem.

 

1888: Die Kodak Boxkamera, sowie dazu passender Rollfilm für 100 Aufnahmen, kommt zum Preis von 25 Dollar durch George Eastman auf den Markt.

 

1889: Die industrielle Herstellung von Filmen auf Zelluloidbasis beginnt.

 

1891: Momme Andresen entwickelt den Flüssigentwickler Rodinal, der noch immer in Gebrauch ist.

 

1893: Das von H. D. Taylor entwickelte Cooke-Triplet (Dreilinser) kommt auf den Markt.

 

1894: Julius Scheiner führt eine Normierung zur Angabe der Lichtempfindlichkeit von Aufnahmematerial ein (Scheiner-Grad).

 

1895: Max und Emil Skladanowsky führen im Berliner Wintergarten selbstproduzierte Kurzfilme vor.

 

1896: Das von Paul Rudolph entwickelte Zeiss Planar (Gauß-Typ) kommt auf den Markt.

 

1901: Adolf Miethe entdeckt die Sensibilisierung von panchromatischem (für blau, grün und rot empfindlichem) Aufnahmematerial.

 

1902: 1. Das von Paul Rudolph entwickelte Zeiss Tessar (Vierlinser) kommt auf den Markt. 2. Die erste Version der Graflex Kamera von Folmer & Schwing (USA) kommt auf den Markt, die erste einäugige Spiegelreflexkamera.

 

1907: Die Gebrüder Lumière bringen mit der Autochrome-Platte (Kornraster) das erste kommerziell erfolgreiche Farbmaterial auf den Markt. (Empfindlichkeit anfangs etwa ISO 0,1/-9°)

 

1916: Die Agfa Farbenplatte kommt auf den Markt (Kornraster).

 

1924: Die Ermanox von Ernemann kommt auf den Markt, lichtstarke Reportagekamera (1:2 bzw. 1:1,8)

 

1925: Die erste Version der von Oskar Barnack konstruierten Kleinbildkamera Leica kommt bei Leitz auf den Markt.

 

1926: Durch Fusion mehrerer Kamerahersteller, u.a. Ernemann, Contessa-Nettel, Goerz, Ica, entsteht die Zeiss Ikon AG.

 

1929: Die erste Version der zweiäugigen Rolleiflex Spiegelreflexkamera von Franke & Heidecke kommt auf den Markt.

 

1931: In einer großangelegten Werbekampagne wird die Agfa Preis-Box für 4 Mark angeboten und 900.000 mal verkauft.

 

1932: Die erste Version der von Heinz Küppenbender konstruierten Kleinbildkamera Contax kommt bei Zeiss Ikon auf den Markt.

 

1934: Die DIN-Skala zur Angabe der Lichtempfindlichkeit von Aufnahmematerial wird eingeführt.

 

1935: 1. Als erster Dreischicht-Farbfilm kommt der Kodachrome als 16mm-Film auf den Markt (ISO 10/11°). 2. Dr. A. Smakula erfindet die Vergütung von Objektiven.

 

1936: Der Agfacolor Dreischicht-Farbfilm (Farbumkehrfilm) kommt auf den Markt, 7/10° DIN (ca. ISO 3/6°), ab 1938: 15/10° DIN (ca. ISO 20/14°).

 

1937: Die erste Version der von Walter Zapp konstruierten Kleinstbildkamera Minox kommt auf den Markt.

 

1938: (~) Ein SW-Kontaktabzug 6x6 kostet beim Fotohändler ca. 5 Pf.

 

1947: Dr. Edwin Herbert Land erfindet das Polaroid Sofortbildverfahren.

 

1948: 1. Die Polaroid Land Modell 95 kommt als erste Sofortbildkamera in den USA auf den Markt. 2. Die Hasselblad 1600 F 6x6-Spiegelreflexkamera kommt auf den Markt. 3. Das erste deutsche Elektronenblitzgerät wird von Dr. Ing. Mannesmann (später Multiblitz) auf den Markt gebracht.

 

1949: 1. Die Contax S erscheint bei Zeiss Ikon (später Pentacon) in Dresden, die erste Spiegelreflexkamera mit Prismensucher. 2. Der Agfacolor Farbnegativfilm kommt auf den Markt, 14/10° DIN (ca. ISO 16/13°), sowie Agfacolor Farbpapier im Format 10x15 cm.

 

1952: Voigtländer bringt Objektive des Typs Apo-Lanthar auf den Markt, die ersten fotografischen, apochromatisch korrigierten Objektive.

 

1956: Novoflex bringt die ersten Schnellschuss-Objektive 240mm, 300mm und 400mm heraus.

 

1957: 1. Kodak stellt in den USA den Royal-X Pan (ISO 1250/32°) als Rollfilm 120 vor, der für Jahre der lichtempfindlichste Schwarzweißfilm bleibt. (~) 2. Ein Schwarzweißabzug 9x13 kostet ca. 50 Pf, ein Farbabzug ca. 2 DM.

 

1958: 1. Die DIN-Skala zur Angabe der Lichtempfindlichkeit von Aufnahmematerial wird reformiert, um bessere Vergleichbarkeit mit den ASA-Werten zu erreichen.  2. Topcon bringt mit dem Topcor 1:2,8/300mm das erste lichtstarke 300mm-Teleobjektiv auf den Markt.

 

1959: 1. Mit dem Voigtländer Zoomar 1:2,8/36-82mm kommt das erste Zoomobjektiv für fotografische Anwendungen auf den Markt. 2. Die Sucherkamera Agfa Optima kommt als erste Kamera mit Belichtungsautomatik (Programmautomatik) auf den Markt.

 

1960: 1. Der CdS-Belichtungsmesser Lunasix kommt von Gossen auf den Markt. (~) 2. In Deutschland entstehen die ersten Großlabors.

 

1961: Die Messsucherkamera Canon 7 kommt mit dem bislang lichtstärksten in Serie gefertigten Objektiv auf den Markt: 1:0,95/50mm.

 

1963: 1. Kodak bringt die Instamatic-Kassette 126 und drei Instamatic-Kameras auf den Markt. 2. Mit der Topcon RE Super erscheint die erste Spiegelreflexkamera mit TTL-Belichtungsmessung durch das Objektiv. 3. Mit der Nikkor 35 Zoom von Nikon erscheint die erste Sucherkamera mit eingebautem Zoomobjektiv (43-86mm).

 

1964: 1. Agfa bringt das Rapid Film- und Kamerasystem auf den Markt. 2. Die Filmfabrik Agfa Wolfen (DDR) trennt sich vom Namen Agfa und verwendet fortan den Markennamen Orwo.

 

1965: 1. Kodak führt das Super-8 Schmalfilmsystem ein. 2. Die ersten Telekonverter für Spiegelreflexkameras kommen von WEP auf den Markt.

 

1966: 1. Die von Heinz Waaske konstruierte kompakte Sucherkamera Rollei 35 kommt bei Rollei auf den Markt. 2. Zeiss fertigt eine kleine Anzahl von Objektiven mit der Lichtstärke 1:0,7 und 50mm Brennweite für wissenschaftliche Zwecke.

 

1967: 1. Leitz bringt das Noctilux 1:1,2/50mm auf den Markt, das erste in Serie gefertigte Objektiv mit asphärischen Linsen. 2. Das erste Elektronenblitzgerät mit automatischer Lichtdosierung ("Computerblitz") Rollei Strobomatic kommt bei Rollei auf den Markt.

 

1970: 1. Die Praktica LLC kommt bei Pentacon auf den Markt, die erste Spiegelreflexkamera mit elektrischer Blendenwertübertragung. 2. In Deutschland werden 0,5 Milliarden Farbbilder durch Großlabors hergestellt.

 

1971: Mit der Konica Autoreflex T kommt die erste Spiegelreflexkamera mit Belichtungsautomatik (Blendenautomatik) auf den Markt.

 

1972: 1. Mit der Pentax ES (Electro Spotmatic) kommt die erste Spiegelreflexkamera mit Zeitautomatik auf den Markt. 2. Kodak bringt die Pocket-Kassette 110 und die Pocket Instamatic Kamera auf den Markt. 3. Die Mehrschichtvergütung (MC-Vergütung) von Objektiven wird begonnen.

 

1974: Die Spiegelreflexkamera Contax RTS kommt bei Yashica auf den Markt, nachdem die Zeiss Werke und Yashica eine Zusammenarbeit unter der Marke Contax vereinbart hatten.

 

1975: In Deutschland werden 1,2 Milliarden Farbbilder durch Großlabors hergestellt.

 

1976: 1. Die Olympus OM-2 kommt als erste Spiegelreflexkamera mit TTL-Blitzsteuerung auf den Markt. 2. Leitz zeigt den Prototypen einer Spiegelreflexkamera mit TTL-Autofokus, der jedoch nie zur Serienreife entwickelt wird. 3. Polaroid baut zwei Stück einer Riesenkamera (Bildformat 3,6x4,8m) für die 1:1 Reproduktion großer Meister. 4. Pentax bringt das 1:2,8/35-70mm AF auf den Markt, das erste Objektiv für Spiegelreflexkameras mit eingebautem Autofokus.

 

1978: 1. Die Konica C35 AF kommt als erste Autofokus-Sucherkamera auf den Markt. 2. Canon bringt mit der A-1 die erste Spiegelreflexkamera mit Multiautomatik auf den Markt: Blenden-, Zeit- oder Programmautomatik.

 

1979: Die ISO-Skala zur Angabe der Lichtempfindlichkeit von Aufnahmematerial wird eingeführt.

 

1981: Mit der Pentax ME-F kommt erstmals eine Spiegelreflexkamera mit TTL-Autofokus auf den Markt.

 

1982: 1. Sony präsentiert die Mavica, den Prototyp einer filmlosen elektronischen Stehbildkamera. 2. Kodak bringt den scheibenförmigen Disc-Film und eine Reihe von Disc-Kameras auf den Markt. Das System wird jedoch ein Flop. 3. Nikon bringt die Nikon F3 AF und zwei AF-Objektive auf den Markt. 4. Kodak bringt den Kodacolor VR 1000 auf den Markt, einen Farbnegativfilm mit ISO 1000/31°. 5. In Deutschland werden 1,7 Milliarden Farbbilder durch Großlabors hergestellt.

 

1985: Mit der Minolta 7000 AF kommt die erste praktisch brauchbare Autofokus-Spiegelreflexkamera auf den Markt.

 

1990: Canon bringt mit der ION eine kompakte filmlose CCD-Stehbildkamera, die Fotos werden auf Diskette gespeichert und auf einem Fernsehgerät wiedergegeben.

 

1991: Mit der Digicam kommt die erste CCD-Digitalkamera mit einer Bildauflösung von 90.000 Pixel auf den Markt, die zur Bildwiedergabe an einen Computer (PC) angeschlossen wird.

 

1992: Kodak und Philips präsentieren die Photo-CD als digitalen Bildträger für 100 Fotos und Photo-CD-Player, die die Fotos auf einem Fernsehgerät wiedergeben. Durchgesetzt hat sich jedoch die Wiedergabe über einen Computer (PC).

 

1995: Fuji bringt die Fujica GA645 auf den Markt, die erste Mittelformatkamera mit Autofokus.

 

1996: 1. Mehrere Digitalkameras kommen für unter 1000 DM auf den Markt, z.B. die Kodak DC-20 mit 184.000 Pixel. 2. Das aus Kodak, Fuji, Canon, Minolta und Nikon bestehende Entwicklungskonsortium bringt das APS-Film- und -Kamerasystem (Advanced Photo System) heraus, bemerkenswerteste APS-Kamera wird die Canon Ixus.

 

1998: 1. Mit der Pentax 645 N und der Contax 645 kommen zwei Autofokus-Spiegelreflexkameras für das Mittelformat auf den Markt. 2. In Deutschland werden 5 Milliarden Farbbilder durch Großlabors hergestellt.

 

2002: 1. Sigma präsentiert die SD 9, die erste Digitalkamera mit dreischichtigem Bildsensor (CMOS). 2. Mit der Rolleiflex 6008 AF kommt von Rollei die erste Autofokus-Spiegelreflexkamera für das Mittelformat 6x6 auf den Markt.

 


2011, Dezember: Das Deutsche Kameramuseum in Plech wird eröffnet ;-))

 

2012, Pfingsten: Das Deutsche Kameramuseum in Plech wird eingeweiht...


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 Mit freundlicher Genehmigung von: 

© 2002  Bernd Ratfisch, D-28201 Bremen 

 Kontakt                        www.butterfisch.com


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