Filmkameras Fotokameras Projektoren Kurioses Zubehör
Videokameras

Digitalkameras

Links Neuigkeiten

Fotogalerie


Die Sammlung Kurt Tauber
Home

Anleitungen

3D-Abbildungen Großbildkameras

Die neuen Seiten

Schätzpreise

Seiten durchsuchen

Stereofotografie


Ottomar Anschütz (1846-1907)


Zum 100. Todestag am 30. Mai 2007


Zufall oder Fügung?


Von Holger Anschütz (Urenkel)


120 Jahre nach dem Ottomar Anschütz, der Erfinder des Schlitzverschlusses, die ersten photographischen Momentaufnahmen der Welt von fliegenden Störchen mit seiner selbst

 

entwickelten Kamera machte und dadurch weltberühmt wurde, flog mir am Dienstag, 1. Juni 2004 ein Storch  vor die Linse. Den letzten Storch sah ich als Kind in  meiner Heimat Rhön vor rund 50 Jahren. Erst saß Adebar  auf dem Dach einer ehemaligen Mühle, dann suchte er Kleingetier in den Rhönwiesen, um sich dann auf dem Späneturm eines Sägewerkes zu sonnen. Dieser Turm wurde  lange untersucht, ob sich dieser vielleicht zum Nestbau eignen könnte. Kommt der Storch zurück in das Biosphärenreservat Rhön?

 

Nach den Storchenbildern von Ottomar Anschütz  entwickelte Otto Lilienthal seine ersten Fluggeräte, und die ersten Flugversuche Lilienthals wurden ebenfalls von Anschütz mit seiner patentierten Kamera 1893 photographiert.

 

Dieser Storchenbesuch in meiner Heimat bestärkte mich in meinem Vorhaben, das Lebenswerk von Ottomar Anschütz im Internet zu veröffentlichen.

Ich habe versucht, die wichtigsten Ereignisse und Erfindungen unter www.ottomar-anschuetz.de zu dokumentieren

 

Vor 100 Jahren, am 30. Mai 1907 verstarb mein Urgroßvater Ottomar Anschütz in Berlin an den Folgen einer Blinddarmentzündung.

 

Als Anerkennung für seine Verdienste unterhält die Stadt Berlin auf dem Künstlerfriedhof Friedewald sein Ehrengrab und benannte eine Straße.


Wer war Ottomar Anschütz?


Originalzitate aus Berichten über Ottomar Anschütz...

  • Ein Mann vieler Geheimnisse.

  • Der wenig spricht und viel leistet.

    Ein zurückgezogener, geheimniskrämischer Erfinder.

  • Ein geradezu unstillbarer Schaffensdrang vereinigte sich mit der zähesten Ausdauer, mit dem zielbewussten Streben, in Allem das Höchste zu erreichen.

  • Zählte mit seinen bekannten Momentaufnahmen als erster zu den ersten.

  • Mit Recht wurde Anschütz als der „weltberühmte Meister der Momentphotographie“ oder der Altmeister der Momentphotographie bezeichnet.

  • In der Technik des Vergrößerns hat er es zu einer großen Meisterschaft gebracht. Zu einer allgemeinen planmäßigen Anwendung des Vergrößerungsverfahrens ist es jedoch erst in Verbindung mit dem Kleinbild gekommen. So war er auch darin seiner Zeit voraus.

  • Seine Erfindungen wurden industriell vermarktet und auf der ganzen Welt vertrieben.

  • Photographischer Berater und Lehrer der kaiserlichen Familie.

  • Hielt Kamera-Verschluss von 1883 bis 1889 geheim.

  • Gute Bekanntschaft zum Kaiserhaus, Wilhelm I. Friedrich II. Wilhelm II. und Familie Bismarck.

  • Gute Freundschaft zu Arnold und Wilhelm von Siemens.

  • Gute Kontakte zu Albert Halske, dem Sohn von Johann Georg Halske, Mitbegründer der Firma Siemens & Halske.

  • Freund von Carl Paul Goerz.

  • War nicht auf Ehrungen und Auszeichnungen aus, war aber auf sein Vaterland stolz.


Ausführliche Informationen und viele Bilder auf der Seite: www.ottomar-anschuetz.de


Allgemeine Übersicht über die Geschichte der Fotografie


Back

Home

A - Z Shop E-Mail

Alle Bilder und Texte sind urheberrechtlich geschützt: Copyright

Anzeige: