Die Faszination der frühen bewegten Bilder
versetzt auch heute noch den Betrachter in helles Erstaunen. Einfach vom
Prinzip, hochwertig in Ausschmückung und Qualität, gehören besonders die
frühen Vorläufer des Films aus der Biedermeier-Epoche zu den schönsten
Vertretern optischen Spielzeugs.
Das Thaumatrop (Wunderscheibe) mit seinen sich ergänzenden Seiten, die beim Schnellen Rotieren zu einem Bild verschmelzen, oder das Phenakistiskop (Lebensrad) mit dem für den Film so wichtigen stroboskopischen Effekt waren wegweisend für die Jahrzehnte später erfolgte Einführung des Films.
Mit Hilfe des Zoetrops (Schlitztrommel) und des Praxinoskops (Bild rechts) wurde die Kunst der bewegten Bilder derart perfektioniert, dass selbst Walt Disney noch 70 Jahre später von den kurzen animierten Zeichentricksequenzen tief beeindruckt war.
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Erst die Erfindung des Films leitete das allmähliche Aus für solch
optisches Spielzeug ein. In Scharen strömten die Menschen in die frühen
Kinopaläste, um sich durch die "echten bewegten" Bilder berauschen zu
lassen.
Dieses Buch räumt den spielerischen Vorläufern den ihnen gebührenden Platz ein. Jedem Spielzeugsammler wird das Herz höher schlagen, aber auch der cineastisch Interessierte wird viele Informationen erhalten, die in dieser Form noch in keinem Buch dokumentiert wurden.
Kurt Taubers Urteil: "Ein absolut empfehlenswertes Lesebuch!"
