1839 - 2014: 175 Jahre Erfindung der Fotografie


Jubiläumsjahr 2014


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Programm 2014

 


 Sonntag, 16. November 2014, 14 Uhr:


 Dieter Kandel: "Foto Quelle -

 Geschichte und Geschichten"



Interessiertes Auditorium beim Kandel-Vortrag in der Aula des Deutschen Kameramuseums in Plech. Thema: "Foto Quelle - Geschichten und Geschichte". Fotos: Andreas Wolf


 Langjähriger Einkaufschef des größten Fotohauses der Welt


Nach dem starken Anfang mit der fahrbaren Camera obscura im Frühjahr, den zwei Großbildworkshops im Sommer, dem Vortrag der Fotoreporter-Legende Herbert Piel und der Ausstellung zum 25. Jahrestag des Mauerfalls endete das Veranstaltungsjahr 2014 des Deutschen Kameramuseums mit einem weiteren Höhepunkt: Fünf Jahre nach der Insolvenz des Fürther Quelle-Konzerns plauderte ein ehemals hochrangiger Quelle-Manager aus dem Nähkästchen und referierte im Deutschen Kameramuseum in Plech am Sonntag, 16. November, 14 Uhr, in einem Multimediavortrag über „Foto Quelle - Geschichte und Geschichten“.

Dieter Kandel (Bild rechts), Jahrgang 1938, aus Rednitzhembach  bei Nürnberg hat von 1962 bis 1998 Auf- und Abstieg des Quelle-Konzerns 36 Jahre lang hautnah miterlebt und den Aufschwung von Foto Quelle zum „größten Fotohaus der Welt“ als Einkaufsleiter der Fotoabteilung maßgeblich mitgestaltet.

Kandel, seit ein paar Jahren auch Berater des Deutschen Kameramuseums und aktives Mitglied des Fördervereins, kennt viele interessante Hintergründe, die Fotografie- wie Wirtschaftsinteressierten einen intimen Blick hinter die Kulissen der deutschen und internationalen Fotoindustrie ermöglichten.

Kandel berichtete vom ewigen Konkurrenzkampf zwischen Porst und Quelle, von seinen Einkaufsreisen in die DDR, nach Russland, Hongkong oder China, von feuchtfröhlichen Verhandlungen mit sowjetischen Fabrikbossen und seinen Erfahrungen beim Erschließen neuer Absatzmärkte nach dem Zusammenbruch des Ost-Blocks.


Dass Kandel nicht nur für Fotoenthusiasten etwas zu bieten hatte, sondern dass sein Vortrag auch jeden historisch Interessieren ansprach, ließen bereits einige Stationen seines Werdegangs erwarten: 1954-58 Ausbildung als Fotograf und Fotokaufmann in Nürnberg bei Foto Karl Harren und Foto-Hacker, 1958-61 Fotofachverkäufer bei Foto-Gerber und Photo-Seitz (Nürnberg) sowie Foto-Bachschmid (Augsburg), 1962 Eintritt bei Quelle Foto- rund Filmdienst in Fürth als Fotofach-Korrespondent, 1967 Abteilungsleiter Einkauf, 1972 Einkaufsleiter für die Sparten Stehbildkameras, Objektive, Fotozubehör, Blitzgeräte, Ferngläser, Teleskope, Hobbylabor, 1977-82 Mitglied im Aufsichtsrat der Foto-Quelle GmbH, 1990 Verkaufsleitung Franchising für Aufbau Ost (neue Bundesländer), 1992 Verkaufsleiter Osteuropa mit Schwerpunkt Tschechien, Slowakei und Ukraine, 1993 Ernennung zum Geschäftsführer/Direktor der Foto-Quelle s.r.o. Tschechien mit Dienstsitz in Prag, 1996 Bereichsleiter Warenwirtschaft und Export in Nürnberg.



Das Deutsche Kameramuseum besitzt die nahezu komplette Sammlung der Foto-Quelle-Kataloge von den Anfängen bis in die 1990er Jahre, die auch schon mehrfach für wissenschaftliche Arbeiten wertvolle Informationsquellen  darstellten.


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