Eine überraschend schwere Kamera aus gutem Hause, gebaut ab 1961 bis 1965 in diversen Variationen, für den Kleinbildfilm 135 (Aufnahmeformat 24 x 36 mm). Objektiv: Voigtländer Lanthar 1:2,8/50 mm; manuelle Fokussierung. Leuchtrahmensucher mit Parallaxmarken. Verschluss: Prontor-Lux (B, 1/30 bis 1/500 Sekunde); automatische Belichtungssteuerung (Belichtungsmesser mit Selenzelle; Integralmessung).
Aus einer Produktinformation von damals: „Die bekannte Vito-Kamera-Serie von Voigtländer wurde durch ein neues, vollautomatisches Modell erweitert: die Vito Automatic. Die Bedienung dieser Kleinbildkamera ist einfach: Durch den Sucher blicken und auslösen – mehr bleibt nicht zu tun, denn die Entfernung kann schon vorher nach drei Schnappschussmarken für Nah-, Mittel- und Fernbereich eingestellt werden. In den strahlend hellen Voigtländer-Kristall-Leuchtrahmensucher, der das Motiv in natürlicher Größe zeigt, ist ein leuchtendes Grün-Rot-Signal eingespiegelt. So weiß man auf den ersten Blick, ob das Licht für eine Aufnahme ausreicht oder ob besser ein Blitzer zu Hilfe genommen werden sollte. Die Vito Automatic besitzt im Lanthar 1:2,8/50 mm ein leistungsstarkes Qualitätsobjektiv. Der stufenlose Prontor-Lux-Verschluss arbeitet – je nach der eingestellten Empfindlichkeit – mit Zeiten von 1/30 bis 1/500 Sekunden und wählt dazu automatisch die passende Blende.“